Die Photogrammmetrie hat die klassische Vermessung mit Tachymeter und Teodolyt in vielen Bereichen schon weitgehend verdrängt. Mit dem fliegenden Kameraauge kann der Vermesser und Kartograf ein digitales Abbild unserer Realität ohne große logistische Vorbereitungen erheben. Die Digitalisierung unseres Lebens erfordert auch die Bereitstellung der digitalen Daten.

Quelle BDVI (Bund der öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (https://www.bdvi.de)
Die Geodäsie ist die Wissenschaft von der Vermessung und Aufteilung der Erde in Flächen, Punkte und Markierungen. Mit Hilfe der Geodäsie wird die Erde und das erdnahe Weltall erkundet, vermessen und anschließend grafisch dargestellt. Auf Basis der ermittelten Daten entstehen Stadtpläne, Land- und Seekarten, 3D-Visualisierungen und ganze Navigationssysteme. Google-Maps und Routenplaner im Internet wären ohne die Geodäsie nicht möglich. Die Arbeitsergebnisse der Geodäsie sind umfangreich und bilden die Grundlage für Lagepläne für die Bauplanung für technische Projekte, für die Katastervermessung, für die Bodenordnung und vieles mehr. …

Neben der Ingenieurvermessung, der Erfassung von Geodaten oder dem Wohn- und Gewerbeflächenaufmaß gehören insbesondere hoheitliche Aufgaben zu den Dienstleistungen eines Öffentliche bestellten Vermessungsingenieurs. Zu den hoheitlichen, also vom Staat auf den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur übertragenen Aufgaben zählen die Erstellung amtlicher Lagepläne, die Einmessung von fertig gestellten Gebäuden, die Durchführung von Grenzvermessungen und Teilungsvermessungen, die Erteilung von Katasterauskünften, die Beurkundung von Tatbeständen an Grund und Boden und vieles mehr.

 

 

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